Vom 10. Juni - Ende Oktober 2007 täglich von 9 - 18 Uhr
Freie Sicht auf die Tunnelbaustellen
Emotionen durch und durch

Im Sonderraum des nationalen St. Gotthard-Museums, zuoberst auf dem Gotthardpass, lässt Cantina Transalpina die Gefühle hochleben. Bauhelm und Tunnellampe aufgesetzt: Los geht’s in eine dunkle Welt, vorbei an wagemutigen Männern und furchtlosen Frauen. Und über allem thront Santa Barbara, die Schutzpatronin der Mineure.

«Es ist ein ganz seltsames Leben, das wir hier in den Tunnels führen und es ist ein Leben, auf das du nach vielen Jahren wo du das machst nicht mehr verzichten willst. Ich sage immer entweder du gehst in den Tunnel, oder du gehst in die Fabrik, aber die Fabrik ist immer eine Fabrik, wir sind eine Bewegung (…). Du beendest etwas und dann gehst du. Wir haben viele Tunnels hinterlassen (…) Es ist befriedigend und wenn es beendet ist, dann gehst du.»
Capo d'Ufficina, Alptransit Pollegio

«Mi viene chiesto frequentemente se una donna in un cantiere sotterraneo abbia più difficoltà di un uomo. Non lo so, non sono un uomo. Nella vita di cantiere, così dinamica e mutevole, penso che la discussione sui sessi passi comunque in secondo piano. Il mio lavoro è interessante. Peccato che non lo scelgano altre donne e peccato che esistano sempre pregiudizi al riguardo.»
Ingegnera nel cantiere della galleria a Bodio

Während die geladenen Gäste in der festlich geschmückten Maschinenhalle am Bankett teilnahmen, marschierten die Arbeiter mit ihren Familien durch den Tunnel. Im Tunnel gebar eine Frau einen Knaben, der auf den Namen Gottardo getauft wurde.

/ Auf dem Gotthardpass wird an einem Tunnel voller Emotionen gebaut.

Ein Kulturprojekt des Vereins Tunnelbau & Gender unterstützt durch:
Pro Helvetia / Verkehrshaus der Schweiz / Ernst Göhner Stiftung / Gemeinde Brig-Glis / Kulturrat des Kantons Wallis / Loterie Romande / Gemeinde Göschenen / Korporation Uri / Kanton Uri / 125 Jahre Gotthardbahn Jubiläum / SPI Schmidhalter & Pfammatter Ingenieure AG / Walliser Kantonalbank Visp