Pollegio: Leben auf der Baustelle
Verschiedene Welten vor Ort

Im Rahmen des Kulturprojekts «Cantina Transalpina» kommen von Juni bis September 2007 in einer Sonderausstellung im Infocentro Pollegio Frauen und Männer zu Wort, die am Bau des neuen Gotthardtunnels beteiligt sind. Einheimische aus dem 1000-Seelen Dorf in der Bassa Leventina erzählen von ihren Erfahrungen mit der Baustelle, dem Mit- und Nebeneinander rund um den riesigen Installationsplatz für das Südportal des Jahrhundertbauwerks.
Das Besucherzentrum «Infozentrum Gotthard Süd» ist Teil des Gesamtprojekts des neuen Alpendurchgangs «Alptransit-Tunnel». Es bietet allen Interessierten Gelegenheit, die verschiedenen Aspekte rund um den Bau des Gotthardbasistunnels kennen zu lernen.

Das Infocentro vermittelt auf emotional ansprechende Weise und mit multimedialer Technik Themen des Tunnelbaus, der Natur, des Bergbaus, der Umwelt und der Mobilität. Den Sommer 2007 über wird die Dauerausstellung um eine Komponente erweitert: die Frauen und ihre Erfahrungen rund um den Tunnelbau. Sie stehen im Zentrum der Sonderausstellung «Cantina Transalpina».

Frauen kommen in der Welt des Tunnelbaus auf den ersten Blick vor allem als Namen vor: Gabi, Heidi und Sissy heissen die Tunnelbohrmaschinen, die sich durch den Berg fressen. Mit grossformatigen Portraits gibt Cantina Transalpina auch den zahlreichen Mitarbeiterinnen aus Fleisch und Blut ein Gesicht.

Wie diese selber, aber auch ihre männlichen Kollegen die Arbeit erleben, erfahren die Besucherinnen und Besucher in einem umgebauten Wohncontainer beim Eingang des Infocentros.


Ein Kulturprojekt des Vereins Tunnelbau & Gender unterstützt durch:
Pro Helvetia / Verkehrshaus der Schweiz / Ernst Göhner Stiftung / Gemeinde Brig-Glis / Kulturrat des Kantons Wallis / Loterie Romande / Gemeinde Göschenen / Korporation Uri / Kanton Uri / 125 Jahre Gotthardbahn Jubiläum / SPI Schmidhalter & Pfammatter Ingenieure AG / Walliser Kantonalbank Visp