Tiefenbohrungen
Frauen und Männer auf den grossen Tunnelbaustellen der Schweiz 1870–2005

Tunnelräume – Geschlechterräume

Der Bau von Tunnels fasziniert seit dem Bau des Gotthardtunnels im 19. Jahrhundert immer wieder Forschung, Fans und Öffentlichkeit. Während die am Bau beteiligten Männer in Reportagen und Jubiläumspublikationen gefeiert und verewigt worden sind, ist die Tätigkeit von Frauen unbeachtet geblieben. Obwohl Frauen in den Tunneldörfern des 19. und 20. Jahrhunderts in Hotels, Massenunterkünften, Handwerksbetrieben und Spitälern arbeiteten und den Bauunternehmern, Ingenieuren und Arbeitern auf entscheidende Weise den Rücken frei hielten. Die Publikation schliesst diese wichtige Lücke, indem sie der Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern in den frühen und den heutigen Tunneldörfern nachspürt und den Tunnelbaustellen eine Geschlechterdimension verleiht.
Hg. Elisabeth Joris, Katrin Rieder, Béatrice Ziegler
hier & jetzt Verlag 2006, 291 Seiten, 108 s/w-Abb., Format 20 x 27,5 cm, Pappband mit eingelegter CD-ROM
ISBN 978-3-03919-034-8, Fr. 68.00, Euro 42,80

Ein Kulturprojekt des Vereins Tunnelbau & Gender unterstützt durch:
Pro Helvetia / Verkehrshaus der Schweiz / Ernst Göhner Stiftung / Gemeinde Brig-Glis / Kulturrat des Kantons Wallis / Loterie Romande / Gemeinde Göschenen / Korporation Uri / Kanton Uri / 125 Jahre Gotthardbahn Jubiläum / SPI Schmidhalter & Pfammatter Ingenieure AG / Walliser Kantonalbank Visp