Tür und Tor auf für Frauen und Männer an den Tunnelbaustellen!
Cantina Transalpina zu Gast bei Alpenqueren im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern

Einen langen Sommer wirtet das Museumsrestaurant Rigihof unter Namen «Cantina Transalpina». Nebst Gerichten aus dem Kochbuch der Tunnelköchinnen warten hinter spannenden Türen Familienerzählungen aus der Bauzeit der ersten Alpentransversalen darauf, entdeckt zu werden.
Die Leistungen der Frauen rund um den Tunnelbau sind selten aktenkundig. Sie sind nicht in Museen, nicht in den offiziellen Dokumenten festgehalten und daher aus dem Gedächtnis verschwunden.

In den Familienengeschichten sind sie lebendig geblieben. Die Wäscherinnen, Bahnwärterinnen, Köchinnen, Mägde, Wirtinnen, Kellnerinnen, Bäckerinnen, Samariterinnen, Lehrerinnen, Schnei-derinnen, Hebammen, Schuhmacherinnen, Händlerinnen und andere Heldinnen des Alltags.

Älplermagronen nach Urner Art
Zutaten für 4 Personen:
500 g grosse Makkaroni oder Hörnli
2 grosse Zwiebeln
2 Esslöffel eingesottene Butter
3 dl Rahm oder Milch
300 g geriebener Käse (am besten rezenter Urner Bergkäse)
Salz, Pfeffer.

Vor dem Tunnelbau kannte kaum jemand in der Deutschschweiz Spaghetti und Maccaroni. Der Käse an den Älplermagronen ist zwar urschweizerisch. Doch erst die «Pasta», die mit den Italienerinnen und Italienern beim Bau des Gotthardtunnels 1872 bis 1882 ins Urnerland fand, ermöglichte die spezielle Kombination mit Maccharoni.

/ Mineursmagronen und Polentenpizza, Rezepte aus der Tunnelküche im Verkehrshaus Luzern

Ein Kulturprojekt des Vereins Tunnelbau & Gender unterstützt durch:
Pro Helvetia / Verkehrshaus der Schweiz / Ernst Göhner Stiftung / Gemeinde Brig-Glis / Kulturrat des Kantons Wallis / Loterie Romande / Gemeinde Göschenen / Korporation Uri / Kanton Uri / 125 Jahre Gotthardbahn Jubiläum / SPI Schmidhalter & Pfammatter Ingenieure AG / Walliser Kantonalbank Visp