Eva Schumacher hat sich nach ihrem Lizentiat in Ethnologie und Geschichte auf die Vermittlung komplexer, auch wissenschaftlicher Inhalte und auf Projektentwicklung spezialisiert. Sie wirkt zudem als Initiantin und Mitverantwortliche für verschiedene Ausstellungsprojekte. Neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit im Bereich Kommunikation ist sie immer wieder publizistisch aktiv.

Sie ist seit 1996 selbständige Unternehmerin. Von 2001 bis 2008 war sie geschäftsführende Partnerin der Kommunikationsagentur /oyecomm in Zürich. Für /Helvetas Swiss Intercooperation baute sie von 2009 bis 2012 ein strategisches Programm zur Gewinnung von Grossspenden und Legaten auf und setzte dieses erfolgreich um.

Angebot:

  • kommunizieren für und mit Social-Profit-Organisationen, der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft
  • Kulturprojekte entwickeln und durchführen
  • Ideen generieren
  • Geschichten recherchieren, schreiben und erfinden
  • schreiben, texten und gestalten
  • mitdenken und neue Perspektiven finden
Benidorm!
Projekt Benidorm

Arbeiten: eine nicht mehr ganz so aktuelle Auswahl

z. B. «Plan für die Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich»:

Ein Faltplakat mit Stadtplan für die Gleichstellung in der Stadt Zürich.

Der Gleichstellungsplan steht für das Engagement der Stadt Zürich für die Gleichstellung – für die Bewohner:innen und für die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Seit 2009 setzt er für jeweils vier Jahre Schwerpunkte und Ziele und bündelt die Aktivitäten, die die Stadt Zürich zur Förderung und Umsetzung der Gleichstellung aller Geschlechter unternimmt.

Das gesamte Projekt «Gleichstellungsplan Stadt Zürich» wird im Auftrag des Stadtrats von der Fachstelle für Gleichstellung geleitet und fachlich unterstützt.

z. B. «Dynastie Knie – 100 Jahre Nationalcircus»:

Historische Beratung und Kreativteam Fiktion und Dokumentation

Sollen sie doch selber schauen, wie sie das stemmen, ihre grössenwahnsinnigen Söhne. Marie Knie-Heim denkt keine Sekunde daran, auch nur einen Franken der hart angesparten Million unter ihrer Matratze beizusteuern.

Nach über einem Jahrhundert Zirkus Knie in der offenen Arena wollen ihre vier Söhne 1919 ein Zelt mit 3000 Plätzen kaufen. Das kann nicht gut kommen.

Heute wissen wir: Die verwitwete Zirkusdirektorin hat sich getäuscht. /Weiterlesen …

2019 feiert der Nationalcircus sein 100-Jahr-Jubiläum. SRF, RTS, RSI und RTR würdigen den Nationalcircus und damit einen Teil der Schweizer Geschichte mit einem nationalen Fernsehprojekt, bestehend aus fiktionalen und dokumentarischen Teilen sowie Archivaufnahmen.

Mehr dazu:/ 100 Jahre Zirkus Knie – Dokufiktion

Mehr historische Beratung für Filmprojekte:
«Gotthard», historischer Zweiteiler, 2016
«Gotthard – Das Jahrhundertwerk»: Der Dokumentarfilm von Hansjürg Zumstein wurde als Ergänzung zum zweiteiligen Spielfilm «Gotthard» konzipiert.

z. B. «Kiosk Tabak ltd. Expositions»

Der Kiosk Tabak in der Zürcher Enge diente von 2012 bis 2019 als temporäre Galerie für Kunst und Ideen.

Der ehemalige Kiosk mit Veranda, Verkaufstresen, Ladenlokal und diversen Schaufenstern war sechs Jahre lang Kultur- und Diskussionsraum – nun macht das Projekt Pause und geht vielleicht einmal auf Wanderschaft.

z. B. Zwei «Halbnomaden» an den grossen Tunnelbaustellen:

Ein biografischer Essay zur Wirtin Maria Scala und zum Ingenieur Ferdinand Rothpletz. In: Historische Begegnungen. Biografische Essays zur Schweizer Geschichte, Hier und Jetzt, 2014.

Hier ein «Buonasera», dort ein «Grüessech». Chefingenieur Rothpletz ist im Tunnelbaudorf Kandersteg bei den Ansässigen genauso bekannt wie bei den meist aus Italien stammenden Arbeitsmigrant:innen. Auf seinem Weg zum Stollen durchquert er das provisorisch hergerichtete Tunnelbaudorf, kommt an Kantinenbeizen und Arbeiterbaracken vorbei, an Gemüseauslagen und Werbetafeln für direkt importierten Chianti. Im Gasthof der Witwe Scala wird er vielleicht auf dem Nachhauseweg noch kurz einkehren, hat sie doch die Nacht über offen und bietet der heimkehrenden Spätschicht Suppe und Brot an. An diesem kühlen Julitag 1908 geht er raschen Schrittes direkt zum Tunneleingang.

«Alles in allem liefert Eva Schumacher eine interessante Sozialgeschichte des Tunnelbaus in der Schweiz im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Geschickt versteht es die Autorin, die Perspektive von oben, der anerkannte Ingenieur und Politiker, mit der Perspektive von unten, die durchaus geschäftstüchtige Wirtin zu verbinden – beide Personen waren ihrerseits, auch wenn sie sich nicht gekannt haben dürften, verbunden durch den ständigen Wechsel der Baustellen und das stetige Bemühen, ihre Erfahrungswerte zu optimieren, um weiterhin erfolgreich zu sein.»

Michael Kitzing

z. B. «Solarspar», Photovoltaik-Contracting und mehr:

Klimaschutz konkret – mit Strom aus der Sonne: Solarspar ist Spezialistin für Solar-Contracting. Der Verein setzt sich seit über 30 Jahren für erneuerbare Energien ein, baut und betreibt Solaranlagen, investiert in die Forschung im Bereich Energieeffizienz und engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit.

Eva Schumacher hat den Verein während vieler Jahre beraten und den Vorstand sowie die Geschäftsstelle in der Kommunikation unterstützt.

solarspar.ch

z. B. «Cantina Transalpina» – sechs Ausstellungen zur Geschichte des Tunnelbaus:

Mit dem Kulturprojekt «Cantina Transalpina» präsentiert der Verein Tunnelbau & Gender im Sommer 2007 in Brig, Göschenen, Kandersteg, Pollegio, auf dem Gotthardpass und im Verkehrshaus Luzern sechs Ausstellungen zur Sozialgeschichte des Tunnelbaus.

Eva Schumacher hat die Ausstellungskonzepte erarbeitet und die Umsetzung des Grossprojekts übernommen. Neben der künstlerischen Leitung, der Gesamtkommunikation und der Mittelbeschaffung war sie für das Erscheinungsbild verantwortlich und sorgte für dessen Umsetzung.

Ausstellungsflyer

z. B. die «Jubiläumsschrift» für das Kantonsspital Olten (PDF):

«Menschen machen ein Spital» lädt zu einer Reise durch 125 Jahre Geschichte und Geschichten ein. Erinnerungen, Aktennotizen, Fallbesprechungen und Berichte bilden die Grundlage für einen Rückblick auf die wechselvolle Vergangenheit des hart erkämpften Landspitals an der Stadtgrenze. Dass das KSO sich bis heute zu einem modernen regionalen Krankenhaus entwickelt hat, ist unzähligen Protagonist:innen zu verdanken: all den Menschen, die ein Spital ausmachen.

Eva Schumacher hat ihre Geschichten recherchiert, festgehalten und in Form gebracht.

z. B. «Frauen im Zentrum» mit der «Wirtschaft im Franz»:

Für das Frauenzentrum Zürich hat Eva Schumacher das Konzept für ein grosses, neues Büro- und Kulturgebäude in der Stadt Zürich erarbeitet. Für die Gründung und den Kauf einer Liegenschaft konnte das zuvor ausgearbeitete Finanzierungskonzept mit Erfolg umgesetzt werden. Heute hat die Frauen AG ein Aktienkapital von rund CHF 1,7 Mio. und ist Besitzerin der Immobiliengesellschaft Dach-Davatz.

2008 hat Eva Schumacher den Umbau der Liegenschaft im Zürcher Kreis 3 zu einem Dienstleistungs- und Kulturzentrum samt Café als Projektleiterin und Verwaltungsratspräsidentin begleitet.

z. B. die Sensibilisierungskampagnen der Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich:

Die Stadt Zürich tritt regelmässig mit Sensibilisierungskampagnen rund um die Gleichstellung von Frau und Mann an die Öffentlichkeit. oyecomm Schumacher und Trautweiler hat diese Kampagnen in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Gleichstellung mehrmals realisiert.

Die Pizzaschachteln für die Kampagne 2004, die auf ein jüngeres Publikum fokussierte, wurden in die Designsammlung des Museums für Gestaltung Zürich aufgenommen.

2015 hat Eva Schumacher die /Infotafeln an der Brunngasse zur Geschichte von Schwulen, Lesben und trans Menschen in der Stadt Zürich konzipiert und den historischen Hintergrund zusammengefasst. Gestaltet wurden die drei Tafeln von Caroline Grimm.

Mehr Kundschaft:

Amnesty International; ABB Turbo Systems; Bank Julius Bär; ETH Zürich; Dach-Davatz; Dow Europe; Kunstmuseum Olten; Casafair; Helvetas Swiss Intercooperation; Hirzel Neef Schmid Konsulenten; ideale, Bern; Kantonsspital Olten; Lista; LGT Group; Limmat Verlag; Marco Grob; Miller’s Studio, Zürich; Motion Consulting Bern; PanEco; Wicor Holding Rapperswil-Jona; Nüssli Special Events; Verein Präsenz Bern; Parlamentsdienste und Bundeskanzlei Bern; Siemens Building Technologies; SRF Schweizer Radio und Fernsehen; StuderGuldin, Zug; Swiss Fair Trade; Stiftung Frauenhaus Aargau-Solothurn; Hier und Jetzt Verlag; Zodiac Pictures; Stadt Zürich; Evangelischer Frauenbund Zürich; Kinderbüro Basel; Procore; B&B Endemol Shine; ecobau; newTree; Kanton Schwyz; Stiftung Keradonum; Schweizerische Jugendherbergen; Precious Forests Foundation.